"Die Straße nach Teheran führt über Damaskus" - Von Mahdi Darius Nazemroaya
Ein geheimer Brief Obamas an die iranische Führung deutet darauf hin, dass der Überfall auf den Iran so lange aufgeschoben werden soll, bis das mit dem Iran verbündete Syrien völlig destabilisiert ist.
Friedenspolitische Mitteilungen aus der US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein LP 023/12 – 25.01.12
Global Research, January 20, 2012
Die New York Times hat darüber informiert, dass die Obama-Regierung am 12. Januar 2012 einen wichtigen Brief an die iranische Führung gerichtet hat.
(1) Eine Kopie des Briefes wurde Mohammed Khazaee, dem iranischen Botschafter bei den Vereinten Nationen, von Susan Rice, der US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, in New York City übergeben,
(2) eine zweite Kopie des Briefes wurde in Teheran von Livia Leu Agosti, der Bot- schafterin der Schweiz im Iran, übergeben und
(3) eine dritte Kopie ging dem Iran über (den irakischen Staatspräsidenten) Dschalal Talabani zu.
In dem Brief stellte das Weiße Haus die Position der USA dar; nach Meinung iranischer Offizieller ist er aber ein Beleg für die realistische Erkenntnis: Die USA können es sich jetzt nicht leisten, einen Krieg gegen den Iran zu führen.
In dem Brief, den Präsident Barack Hussein Obama unterzeichnet hat, schlagen die USA die Aufnahme von Verhandlungen zwischen Washington und Teheran vor, mit dem Ziel, die Feindschaft zwischen dem Iran und den USA zu beenden.
“In seinem Brief bekundet Obama seine Bereitschaft zu Verhandlungen, mit denen bestehende Meinungsverschiedenheiten beseitigt werden könnten,” teilte Ali Motahari, ein iranischer Parlamentarier, der (iranischen) Mehr News Agency mit. [3]
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